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Baudemkmäler in Moselkern
Liste der Moselkerner Baudenkmäler in >>Wikipedia
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Historisches Rathaus
- das älteste an der Mosel, das (wieder) als Rathaus genutzt wird. Und für Trauungen, Feste, Veranstaltungen … erbaut um 1535 kündet es vom Stolz der damaligen Weinbauern, die Geschicke ihres Dorfes in einem weiten Rahmen frei zu gestalten – unbeeinflusst von der Obrigkeit. Obendrein ein Schmuckstück moselländischen Fachwerkbaus!
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Pfarrkirche St. Valerius
– dominiert vom 800 Jahre alten Turm mit romanischen Zwillingsfenstern. Das Kirchenschiff wurde 1789 neugebaut: ein schlichter spätbarocker Saal, dessen Raumwirkung seit der letzten Restaurierung 2008-10 wieder zur Geltung kommt. Bemerkenswert sind die 1948/49 und 1954 entstandenen Fenster von Anton Wendling, einem namhaften Glaskünstler der Nachkriegszeit.
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Merowingerkreuz
– eine im wahrsten Sinne des Wortes „einmalige“ Darstellung, für die es keine Parallelen gibt. Jede Annahme über dieses Bildwerk ist in der Wissenschaft umstritten. Man geht davon aus, dass es sich um die älteste Darstellung des gekreuzigten Christus nördlich der Alpen handelt. Es ist ein Bild im Übergang von Antike zu Mittelalter, Heidentum zu Christentum, wohl aus dem 7./8. Jahrhundert. Das Original steht im Rhein. Landesmuseum, Bonn. Auf dem Moselkerner Kirchhof sehen Sie eine detailgetreue Kopie.
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Bahnhof
– ein Architektur-Juwel aus der „guten alten Zeit“. 1912 erbaut, damals schon mit Neonlampen und Dampfheizung. Die Verzierungen, etwa an den Fensterrahmen rechts vom Eingang, nehmen Bezug auf den Weinbau.
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Alte Wollindustrie
– auf dem Weg zur Burg Eltz sieht der Wanderer linker Hand einen halb verfallenen Gebäudekomplex. Es handelt sich um eine ehemalige Tuchfabrik, die 1993 aufgegeben wurde. Ab den 1820er Jahren nutzte die Unternehmerfamilie Haan hier Wasser und Wasserkraft der Elz für die Produktion von Wolltuchen. In der Fabrik arbeiteten viele Moselkerner und Kräfte aus dem Umland.
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ehem. Hotel Burg Eltz
– früher eine der besten Adressen entlang der Mosel. „Wohlsituierte“ Besucher der Burg Eltz übernachteten hier. Der Gebäudekomplex bestand aus dem alten Haupthaus aus der Zeit um 1850, dem Anbau mit der schmiedeeisernen Veranda von 1880 und dem neuen Gebäude von 1902 (heute „Haus Burg Eltz“). Der alte Kastaniengarten ist heute der stimmungsvolle Festplatz für das Heimat- und Weinfest am 3. Juli-Wochenende.
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