Wieso rund 50 neue Bäume in Moselkern Schatten spenden
Team um Lars Bogdanksi verschönert nicht nur das Ortsbild, sondern tut auch etwas für die Natur und den Zusammenhalt im Dorf
Von Thomas Esser
Moselkern. Mit der Aktion „Übernahme einer Baumpatenschaft“ setzt man aktuell in Moselkern einmal mehr Akzente zugunsten von Natur und Umwelt. Diesbezüglich pflanzt ein sechsköpfiges Team um Ideengeber und Initiator Lars Bogdanski derzeit zahlreiche Bäume innerhalb der Moselkerner Gemarkung. „Und was als einfache Idee begann, hat sich mittlerweile zu einer beeindruckenden Aktion mit ungeahnt hoher Resonanz entwickelt“, sagt Bogdanski.
Zunächst erhoffte man sich mit der Initiative Patenschaft für einen Baum so 10 bis 15 gewogene Interessenten. Daraus wurden mittlerweile mehr als 40 heimische Sponsoren und Gönner, die sich diesbezüglich gerne als Pate und Finanizer für ein solches Gewächs entschieden haben. Der gemeinsame Tenor: „Die beispielgebende Aktion steht nicht nur für den gelebten Zusammenhalt in der Kommune, sondern ebenso für die Bereitschaft einer Verantwortungsübernahme sowie den gemeinsamen Willen, etwas Bleibendes zu schaffen!“
Für den Initiator und sein Aktionsteam ist die Maßnahme mittlerweile zu einer Art Symbol geworden, die neben der Verbundenheit und dem hohen Erinnerungswert ebenso für ein generationsübergreifendes Denken steht. Für sie und die Dorfgemeinschaft schreibt jetzt jeder der mittlerweile 46 gespendeten Bäume an den verschiedenen Standorten eine eigene Geschichte, der auch in künftigen Generationen noch die Symbolkraft der eigenen familiären Beteiligung behalten wird.
Die Standorte der neun gepflanzten Baumarten, als da wären Nussbaum, Süßkirsche, Japankirsche, Apfel, Kastanie, Ulme, Eiche, Ahorn und Weide, wurden sorgfältig ausgewählt und für eine langfristige Entwicklung auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt. Ziel hierbei ist es außerdem, den hitzesensiblen Straßen ein schattiges Umfeld zu verpassen, was auch Anwohnern, Gästen und Burg Eltz Wanderern zugutekommt. Die engagierten Pflanzteams heißen: Lars Bogdanski, Patrick Weiß, Andreas Simon, Christian Grammert und Dennis Krambrich.
Mit Minibagger und Schaufel heben die Baumpflanzer die erforderlichen Gruben aus, um die für den jeweiligen Standort gut geeigneten Bäume korrekt ins Erdreich einzubringen. Das Pflanzteam l. mit Lars Bogdanski (von links), Patrick Weiß und René Herter.
Foto: Thomas Esser
Quelle: Rhein Zeitung